Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Glaubensbekenntnis.
Jesus,
ich möchte dir folgen,
aber ich weiss nicht,
welchen Weg ich gehen soll.
(sprich hier dein Anliegen aus:
den Ruf, den du spürst,
das, worin du Klarheit suchst,
und das, wovor du Angst hast)
Der heilige Franziskus hörte deine Worte:
„Franziskus, geh und stelle mein Haus wieder her.“
Er verstand nicht sofort
alles, was du von ihm wolltest.
Er begann,
die Kirche San Damiano auszubessern.
Erst nach und nach
zeigtest du ihm,
wie viel weiter seine Berufung reichte.
Als die Zeit kam,
sein altes Leben zurückzulassen,
legte Franziskus vor aller Augen
selbst die Kleider ab,
die er am Leib trug,
und gab sich ganz
in deine Hände.
Er wusste nicht,
was alles vor ihm lag.
Aber er folgte
dir.
Jesus,
auch ich möchte
mit dir aufbrechen.
Ich bitte dich,
zeige mir den Weg.
Lass mich deine Stimme klarer hören.
Bestätige,
was von dir kommt.
Wenn ich manches
noch nicht verstehe,
führe mich Schritt für Schritt.
Jesus, ich habe Angst.
Angst, mich zu irren.
Angst, meine Sicherheit loszulassen.
Angst davor,
wie sich alles fügen wird.
Aber ich möchte dir vertrauen.
Schenke mir den Mut des Franziskus.
Den Mut, dir Ja zu sagen,
bevor ich
alle Antworten kenne.
Den Mut, loszulassen, was mich zurückhält, wenn du mich rufst.
Jesus,
ich vertraue dir
meine Berufung an.
Sei du mein Mut.
Führe mich.
Heiliger Franz von Assisi,
du hast Gottes Ruf
nicht gleich in seiner ganzen Weite verstanden,
dich aber
seiner Führung anvertraut.
Bitte für mich,
damit ich Christi Stimme
klar höre
und den Mut habe,
ihm zu folgen.
Vaterunser. Gegrüsset seist du, Maria. Ehre sei dem Vater.
Amen.