Hier finden sich Andachten, die besonders mit dem heiligen John Henry Newman verbunden sind.
Führe mich, mildes Licht, durch die Dunkelheit, die mich umgibt.
Führe du mich!
Die Nacht ist finster, und ich bin weit von zu Hause entfernt.
Führe du mich!
Behüte meine Schritte. Ich verlange nicht,
in die Ferne zu sehen. Ein Schritt genügt mir.
Ich war nicht immer so und habe dich nicht gebeten,
mich zu führen.
Ich wollte meinen Weg selbst wählen und bestimmen.
Doch jetzt führe du mich!
Ich liebte den Glanz des Tages, und trotz meiner Ängste
lenkte der Stolz meinen Willen. Halte mir die vergangenen Jahre nicht vor.
Deine Kraft hat mich so lange getragen.
Gewiss wird sie mich auch weiter führen:
durch Moor und Gestrüpp, über Felsen und durch reissende Fluten,
bis die Nacht vorüber ist.
Und im Morgenlicht lächeln die Gesichter der Engel,
die ich seit Langem geliebt und eine Zeit lang aus den Augen verloren habe.
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Heiliger John Henry Newman,
bitte für mich. Amen.
Gott hat mich geschaffen, damit ich ihm einen bestimmten Dienst erweise.
Er hat mir eine Aufgabe anvertraut, die er keinem anderen anvertraut hat.
Ich habe meinen Auftrag.
Vielleicht werde ich ihn in diesem Leben nie erkennen,
aber im kommenden wird er mir offenbart werden.
Ich bin ein Glied in einer Kette,
eine Verbindung zwischen Menschen.
Er hat mich nicht umsonst geschaffen.
Deshalb will ich ihm vertrauen.
Wo immer ich bin, kann ich niemals verloren sein.
Wenn ich krank bin, kann meine Krankheit ihm dienen.
Wenn ich trauere, kann meine Trauer ihm dienen.
Meine Mühen können ihm dienen.
Meine Freuden können ihm dienen.
Er tut nichts vergeblich.
Er kann mein Leben verlängern oder verkürzen.
Er weiss, was er tut.
Er kann mir Freunde nehmen.
Er kann mich unter Fremde führen.
Er kann zulassen, dass ich mich verlassen fühle,
den Mut verliere, meine Zukunft nicht erkennen kann.
Und doch weiss er, was er tut.
Heiliger John Henry Newman,
bitte für mich. Amen.