Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Glaubensbekenntnis.
Gott,
ich bin verletzt.
(sprich dein Anliegen aus:
wer dich verletzt hat,
was geschehen ist
und was dir immer wieder durch den Kopf geht)
Die heilige Monika
wusste aus ihrer eigenen Ehe,
wie es ist, verletzt zu werden.
Ihr Mann Patricius
war aufbrausend,
und seine Lebensweise
tat ihr weh.
Doch sie liess nicht zu,
dass seine Härte bestimmte,
was aus ihrem Herzen wurde.
Gott,
immer wieder denke ich daran,
was geschehen ist.
An die Worte, die gefallen sind.
An das, was getan wurde.
An das, was ich hätte sagen sollen.
An das, was ich heute
anders machen würde.
Jedes Mal
tut es wieder weh.
Jesus,
ich möchte diese Verletzung
nicht weiter mit mir tragen.
Hilf mir zu vergeben.
Nicht, weil es unwichtig wäre,
was geschehen ist,
sondern weil ich nicht möchte,
dass diese Wunde
mich gefangen hält.
Hilf mir auch,
den Menschen zu sehen, der mich verletzt hat.
Seine Schwächen.
Seine Wunden.
Seine Bedürfnisse und Gefühle,
die ich vielleicht nicht erkennen konnte,
weil ich nur meinen eigenen Schmerz sah.
Schenke mir die Gnade,
diesen Menschen dir anzuvertrauen.
Heile, was in mir verletzt ist.
Befreie mein Herz von allem,
was mich daran hindert,
zu vergeben
und wieder Frieden zu finden.
Heilige Monika,
du hast in deiner eigenen Ehe
erfahren, wie es ist, verletzt zu werden.
Bitte für mich,
damit ich mit Christi Hilfe vergebe
und wieder Frieden finde.
Vaterunser. Gegrüsset seist du, Maria. Ehre sei dem Vater.
Amen.