Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Glaubensbekenntnis.
Gott,
loszulassen fällt mir schwer.
Was mich belastet,
möchte ich selbst lösen.
Ich halte daran fest,
kreise in Gedanken immer um dasselbe,
suche nach einem Ausweg.
Doch ich komme nicht weiter.
(nenne hier dein Anliegen)
Ich weiss, Vertrauen bedeutet nicht,
zu warten, bis ich sicher bin.
Es bedeutet, dir anzuvertrauen,
was ich noch fest in meinen Händen halte.
Bruder Klaus hat lange auf deine Stimme gehört.
Er nahm die Verantwortung für das an,
was ihm anvertraut war:
seine Familie, seine Kinder, seine Arbeit
und den Dienst an anderen.
Als du ihn gerufen hast,
die Sicherheit des Vertrauten zu verlassen,
wusste er nicht, wohin ihn dieser Weg führen würde.
Doch er vertraute dir.
Schenke mir etwas von dieser Freiheit.
Lass mich dir vertrauen, auch wenn ich noch nicht alles verstehe.
Hilf mir, die Hände für dich zu öffnen, bevor alles gelöst ist,
und dir gerade das anzuvertrauen, was ich am schwersten loslassen kann.
Herr, nimm mir ab,
was ich allein nicht mehr tragen kann.
Schenke mir deinen Frieden dort,
wo meine Kraft nicht mehr reicht.
Heiliger Bruder Klaus,
lange hast du geprüft, ob du Gottes Stimme hörst,
und dich ihm schliesslich ganz anvertraut.
Bitte für mich,
dass auch ich es wage,
mein Leben in Gottes Hände zu legen.
Vaterunser. Gegrüsset seist du, Maria. Ehre sei dem Vater.
Amen.