Du betest.
Aber alles ist still geworden.
Und du fragst dich, warum.
Manchmal fällt das Beten schwer. Die Worte bleiben dieselben, doch das Gefühl von Gottes Nähe scheint zu verschwinden. Geistliche Trockenheit ist kein Zeichen dafür, dass Gott dich verlassen hat. Oft vertieft er gerade in solchen Zeiten unseren Glauben und lehrt uns, ihn zu lieben, ohne uns auf Gefühle zu stützen.
Vielleicht erkennst du dich darin wieder:
Auch wenn du ihn nicht spürst, bleibt Gott dir nahe.
Auch sie gingen durch geistliche Dunkelheit und blieben Gott treu.
Diese Heiligen erlebten Zeiten, in denen sie Gottes Nähe nicht spürten. Trotzdem hörten sie nicht auf zu beten und auf Gott zu vertrauen.
Geistliche Trockenheit ist nicht das Ende des Glaubens. Oft beginnt damit eine tiefere Beziehung zu Gott.
Bleib bei Gott.
Auch wenn du ihn nicht spürst, ist Gott da.
„Sucht den HERRN, er lässt sich finden.“
Jes 55,6 · Einheitsübersetzung 2016